Профессиональный бокс

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Noel Gevor vs. Krzysztof Wlodarczyk - live auf ranfighting.de

img 6901Die große Chance im "Auswärtsspiel": Noel Gevor winken WM-Chance und Teilnahme am Super-Turnier!

Es ist die ganz große Chance in seiner sportlichen Karriere! Noel Gevor (26 Jahre) vom Team Sauerland muss am Samstag (live auf ranfighting.de) in Posen gegen den ehemaligen Weltmeister Krzysztof Wlodarczyk antreten. Dem jungen Hamburger winken bei Sieg eine WM-Chance und vielleicht sogar die Teilnahme an der "World Boxing Super Series"!

 Doch der Gegner ist der haushohe Favorit. Krzysztof Wlodarczyk hat viel Erfahrung (56 Profikämpfe, 52 Siege), er war sowohl WBC- als auch IBF-Weltmeister - und hat zudem ein Heimspiel! Für Noel Gevor spricht die Jugend, er ist neun Jahre jünger, hat noch nie verloren (Kampfbilanz: 22-0-0) - und Gevor hat als Außenseiter keinen Druck. Gevor: "Ich gehe befreit und gelassen in diesen Kampf. Wlodarczyk ist der klare Favorit und boxt in seiner Heimat." Zudem ist der Pole mit 35 Jahren zum Siegen verdammt. Viele Chancen auf einen Titel wird er nicht mehr bekommen. Sicher ist: Der Sieger darf um die Weltmeisterschaft der IBF boxen (Titelträger: Murat Gassiev/Russland). Und vielleicht sogar noch um mehr? Gevor: "Wie ich gehört habe, wird die World Boxing Super Series im Cruisergewicht ausgetragen. Da würde ich schon gerne mitmachen."

 Zunächst aber muss sich der Hamburger Youngster, der von Stiefvater Khoren Gevor trainiert wird, auf Krzysztof Wlodarczyk konzentrieren. Die Gevors bereiten sich seit Monaten im Hamburg auf den Fight vor. "Es war eine lange Vorbereitung, wir mussten auch immer wieder pausieren, weil der Kampf mehrfach von Gegnerseite verschoben wurde. Aber das ist kein Problem", sagt Noel Gevor. Sein Trumpf: Er kennt seinen Gegner sehr gut. Mehrfach reiste der Cruisergewichtler nach Polen, um Wlodarczyk als Sparringspartner zu helfen. Gevor: "Ich verrate jetzt nicht, wo seine Schwächen liegen, aber natürlich hat er welche - und die werde ich am Samstag ausnutzen!"

 Auch Kalle Sauerland glaubt an Gevors Chance: "Noel ist ein sehr intelligenter Boxer. Wenn er besonnen in den Kampf geht, hat er sehr gute Chancen den Kampf für sich zu entscheiden!"img 6901

 

Der Startschuss zu den ersten "German Boxing Awards" ist gefallen!

Auf einer ersten Pressekonferenz im Hotel Park Hyatt gestern in Hamburg, verrieten die Veranstalter u.a. in welchen 12 Kategorien der "HERQUL" am 8. Oktober im Hamburger Besenbinderhof vergeben wird. Schirmherr Andy Grote (Innen- und Sportsenator der Hansestadt Hamburg) gab bereits einen HERQUL-Preisträger bekannt. Vitali und Wladimir Klitschko werden für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Andy Grote: "Die Klitschkos haben sich um das Boxen in besonderer Weise verdient gemacht und weit über ihren Sport hinaus gewirkt."

Über die Preisträger in den elf weiteren Kategorien werden ausschließlich Vertreter aus der Medienwelt abstimmen. Rund 1500 Journalisten machen bereits mit. Bis zum 1. Juli können sich weitere Medienvertreter zudem über www.herqul.de der Fachjury anschließen. Ex-Weltmeister und Trainer Jürgen Brähmer freut sich bereits auf die Veranstaltung am 8. Oktober im Besenbinderhof: "Ich finde es gut und wichtig, dass es endlich ein derartige Veranstaltung fürs Boxen geben wird."

Auch sein Schützling Tyron Zeuge (derzeit Deutschlands einziger Weltmeister) ist begeistert. Zeuge: "Eine tolle Sache für unseren Sport. Ich bin sehr auf die Ergebnisse gespannt."

Die Sieger der German Boxing Awards werden selbstverständlich erst am Gala-Abend am 8. Oktober verkündet. Vorab werden allerdings auf einer weiteren Pressekonferenz die drei erstplatzierten einer jeden Kategorie bekannt gegeben. Mitveranstalter Ramin Seyed: "Auf der zweiten Pressekonferenz werden wir auch sagen, welche Prominenten aus Show, Musik, Sport und Politik kommen werden."

Alle weiteren Information rund um die "German Boxing Awards" erhalten Sie regelmäßig unter www.herqul.de

 

Feigenbutz tritt gegen Sirotkin an

FaygenbVerpasst er ihm den ersten Rückschlag? Am 13. Mai steigt Vincent Feigenbutz (21 Jahre) in Rheinstetten/Karlsruhe wieder in den Ring. Nun ist auch sein Gegner bekannt. Im Heimspiel will der K.o.-Prinz seinen IBF-Intercontinental-Titel gegen den Russen Andrej Witali Sirotkin (32) verteidigen.

Der 1,76 Meter große Rechtsausleger bestritt zwar erst elf Kämpfe, doch Niederlagen kennt "The Beast from the East" bislang nicht. Der WBC Eurasia-Champion und WBC Asia-Champion erzielte in seiner Karriere drei K.o.'s, ist ein Spätstarter (Profi-Debut in 2014) und sein Hobby ist Traktorreifen mit einem Riesen-Hammer zu bearbeiten. Der in Nowosibirsk lebende Sirotkin trainiert vor seinen Kämpfen in Moskau. Sein Rückhalt ist seine Familie. "Meine Frau Marina und meine Familie sind für mich alles", sagt Sirotkin. Sein großes Ziel sind aber Titel! Seinen ersten will er sich gegen Vincent Feigenbutz holen. "Ich werde mir zunächst den Interconti-Titel schnappen und dann Richtung WM marschieren."

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Artur Abraham"Ohne WM-Titel höre ich nicht auf!"

img 2482 587 391 90Klare Ansage von Arthur Abraham vor seinem schweren Kampf am Samstag (Messe Erfurt, ab 22.30 Uhr live im MDR) gegen Robin Krasniqi. "Ohne WM-Titel höre ich garantiert nicht auf", sagt Abraham. Die erste Hürde muss der Berliner Profiboxer in drei Tagen überwinden. Dann steht ihm mit Robin Krasniqi ein harter Brocken gegenüber. Dem Sieger winkt im "WBO-Eliminator" eine baldige Chance auf eine Weltmeisterschaft. Für den Verlierer wird es indes ganz hart. Eine Niederlage könnte das Karriereende bedeuten!

"Egal, wer vor mir steht, muss geschlagen werden. Ich möchte Robin jetzt nicht loben, wir respektieren uns. Aber im Ring geht es zur Sache und ich will und werde gewinnen", sagt Abraham. Sein Coach Ulli Wegner, der mit seinem "Liebling" schon alle Höhen und Tiefen im Profisport durchgemacht hat, spricht vor dem Duell in Erfurt Klartext. Wegner: "Es geht um Alles für Arthur! Es ist Arthurs letzte Chance auf eine Weltmeisterschaft. Jetzt wird es ernst. Wir nehmen die Sache sehr, sehr ernst, denn Arthur hat zum Ausdruck gebracht, wo er hin will!"

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BOXEN FERIT KETA GEWINNT GEGEN LUKASZ ZYGMUNT VIDEO

IMG 2680 Am 8. April hatte Ferit Keta in Berlin seinen nächsten Sieg im Profi-Boxen eingefahren. Berliner Box-Promoter Sergei Mitchnik veranstaltete seinen zweiten Boxabend in der Hauptstadt. In dem Hauptkampf stand internationaler deutscher Meister Vasilij Sarbayev in dem Ring. Auch Olympiamedaillegewinner Terwel Pulev war an diesem Abend dabei.

Ersten Kampf des Abends bestritten Ferit Keta und Lukasz Zygmunt. Sergei Mitchnik erwartete einen zähen Kampf, aber Ferit Keta hatte es an diesem Abend ganz eilig. Bereits am Anfang des Kampfes hatte er einige wirkungsvolle Körpertreffer gesetzt. Lukasz Zygmunt war sichtlich von der Schlagstärke des Gegners beeindruckt.

 Durch weitere Körpertreffer wurde der Ausgang dieser Auseinandersetzung bereits sehr früh entschieden. Ferit Keta könnte somit den Kampf bereits nach der ersten Runde für sich entscheiden. Er hatte bereits zum zweiten mal an der Box-Gala von Box-Promoter Sergei Mitchnik teilgenommen und könnte erneut voll überzeugen.

 

Selbstbewusste Amerikaner: Vater von US-Star Andrade plant schon WM-Feier!

andradeBlut ist dicker als Wasser! Wenn Demetrius Andrade am 11. März gegen WBA-Weltmeister Jack Culcay in den Ring steigt (live ab 22.15 Uhr bei ProSieben MAXX), steht sein Vater Paul in der Ecke. Seit Beginn seiner Karriere wird der US-Superstar von ihm trainiert. Im folgenden Interview erklärt Paul Andrade, was seinen Sohn so stark macht, wieso er vor Titelverteidiger Culcay als Gegner Respekt hat und wieso die „Familienbande“ in der Ringecke ein großer Vorteil ist.

Paul Andrade, Ihr Sohn ist nicht nur im Ring recht offensiv, sondern auch außerhalb – hat er das von Ihnen gelernt?

Paul Andrade: Demetrius trägt sein Herz auf seiner Zunge. Das sollte man ihm nicht übel nehmen. Wir stammen aus eine der ärmsten Gegenden der USA – da hilft es schon einmal Leute mit Worten einzuschüchtern. Und die psychologische Kriegsführung war schon immer ein Mittel im Boxsport, denken Sie nur an Muhammad Ali!

Und wie hat sich Ihr Sohn als Boxer entwickelt?

Paul Andrade: Einfach großartig und er wird von Tag zu Tag noch besser. Ich bin sehr stolz auf den Burschen und seine weltmeisterliche Einstellung. Ich kenne niemanden, der härter trainiert, als Demetrius. Daher holt er sich auch den Titel am 11. März.

Was halten Sie denn von seinem Gegner Jack Culcay? Kann er ihrem Schützling das Wasser reichen?

Paul Andrade: Ich erinnere mich noch an die Amateur-WM 2007, wo beide im Viertelfinale aufeinandertrafen. Ich habe Respekt vor Culcays kämpferischer Einstellung, doch Demetrius ist einfach damals wie heute in so vielen Bereichen besser als er, dass es eigentlich nur eine Frage ist, wie lange der Kampf dieses Mal dauern wird.

Was ist denn die größte Stärke von Demetrius Andrade?

Paul Andrade: Er ist unglaublich vielseitig. Demetrius kann dich mit der Führhand schwindelig boxen oder aber dahingehen, wo es weh tut. Mit den teilwiese permanenten Strategiewechseln kommt kaum jemand klar, der gegen ihn antritt.

Ist es eigentlich schwer, nicht nur als Trainer, sondern auch als Vater in der Ringecke zu stehen?

Paul Andrade: Das ist sogar ein großer Vorteil. Ich weiß genau, wie mein Sohn tickt. Das ist, als ob man eine Fernbedienung in der Hand hält.

Dann müssen Sie wohl nur aufpassen, nicht den „Stand-by“-Knopf zu drücken …

Paul Andrade: Den gibt’s bei uns nicht. Nach dem Sieg über Culcay muss der Gewinn des WM-Titels ja noch ordentlich gefeiert werden und auch dabei ist Demetrius ein ganz Großer!

 

Ulli Wegners WM-Weisheiten: „Wer den Besten schlägt, ist der Beste!“

img 0475 587 391 90Er will die Nummer eins werden! Jack Culcay tritt am 11. März zur WM-Titelverteidigung gegen Demetrius Andrade in Ludwigshafen an (live ab 22.15 Uhr bei ProSieben MAXX). Und obwohl „Golden Jack“ als Weltmeister den Ring betritt, zählt er gegen den US-Superstar nur als Außenseiter. Kein Problem für Ulli Wegner! Der Kulttrainer liebt die Herausforderung und hat Erfahrung darin, den vermeintlichen „Underdog“ zum Sieg zu führen. Mit welchem Konzept Culcay gegen Andrade zum Erfolg kommen soll, erklärt der 74-Jährige im folgenden Interview.

Ulli Wegner, von fast allen Experten wird das Duell zwischen Jack Culcay gegen Demetrius Andrade als der qualitativ hochwertigste Kampf der letzten Jahre auf deutschem Boden bezeichnet. Würden Sie da zustimmen?

Ulli Wegner: Das würde ich definitiv so unterschreiben. Ich würde sogar so weit gehen, dass es im letzten Jahrzehnt nicht solch ein Klasse-Duell in Deutschland gegeben hat. Unser Arthur ist zwar unter anderem gegen Andre Ward und Carl Froch angetreten, aber diese Kämpfe fanden alle im Ausland statt.

Das hört sich aber nach einer extrem schweren Aufgabe für Culcay an …

Ulli Wegner: Auch das ist richtig. Und das nicht nur aufgrund der boxerischen Qualitäten von Andrade. Der Amerikaner ist mit 1,85 Meter nicht nur unglaublich groß fürs Halb-Mittelgewicht, sondern dazu auch noch Rechtsausleger. Weltweit kann man Boxer mit diesen Eigenschaften an einer Hand abzählen. Das bereitete mir bei der Planung fürs Training zunächst echte Kopfschmerzen …

… die doch aber sicherlich verflogen sind?

Ulli Wegner: Natürlich! Ich habe mir die Nächte um die Ohren geschlagen und nach einem passenden Trainingspartner für Jack gesucht, der Andrade nahezu perfekt imitieren kann – nicht nur vom Stil, sondern auch von der Physis. Das Sparring ist schließlich die Generalprobe für den eigentlichen Wettkampf. Und tatsächlich habe ich jemanden gefunden!

Können Sie genaueres zu diesem Mann sagen?

Ulli Wegner: Nur so viel: er kommt aus den schottischen Highlands. Eine bessere Vorbereitung hätte Jack nicht auf den WM-Kampf gegen Andrade haben können. Daher bin ich überzeugt, dass wir diese Herausforderung gemeinsam erfolgreich lösen werden.

Wie soll Culcay das gelingen?

Ulli Wegner: Ich möchte nicht viele Worte zu unserer Taktik verlieren, dass würde nur dem gegnerischen Lager einen Vorteil verschaffen. Nur so viel: Jack muss im richtigen Moment dagegenhalten, um etwaige Verschnaufpausen oder Schwächephasen von Andrade auszunutzen …

… was definitiv kein leichtes Unterfangen gegen den besten Boxer der Gewichtsklasse ist, oder?

Ulli Wegner: Da gebe ich Ihnen Recht. Es muss wirklich alles passen, doch jemanden mit Jacks Potenzial traue ich so etwas zu. Ich war übrigens schon häufig der Trainer des vermeintlichen Außenseiters und meine Siegquote in solchen Kämpfen ist recht hoch. Außerdem: wer den Besten schlägt, ist der Beste und nichts anderes ist der Anspruch an meine Schützlinge!

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Friedrich-Ebert-Halle Ludwigshafen sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

Youngster Leon Bauer: Erst Abiturprüfung, dann WM-Kampf!

image001Doppelbelastung für Leon Bauer (10-0, 8 K.o.´s)! Das 18-jährige Megatalent aus Hatzenbühl steht am 11. März (live ab 22.15 Uhr bei ProSieben MAXX) nicht nur vor seinem heimischen Debüt in der Friedrich-Ebert-Halle Ludwigshafen gegen Soso Abuladze (10-1-1, 7 K.o.´s), sondern ist auch noch im Abitur-Stress. Wie der IBF-Juniorenweltmeister im Super-Mittelgewicht damit umgeht und was ihm seine Fans bedeuten, das erzählt Bauer hier im Gespräch.

Leon Bauer, wie verläuft Ihre momentane Vorbereitung? Ist die Ablenkung durch die aktuellen Abiturprüfungen nicht zu groß?

Leon Bauer: Auf mir lastet zurzeit ein recht hoher Druck, da ich das Abitur bestmöglich abschließen will. Das wirkt sich letztlich aber auf mein Training aus. Nur um das Ganze einmal bildlich darzustellen: Ich lege am 10. März morgens einen Teil der Prüfungen in der Schule ab und gehe mittags zum Wiegen, um am nächsten Tag meinen Titel zu verteidigen. Das ist eine ganz neue Situation für mich, aber es ist meine Realität. Ich muss da durch, komme was wolle.

Glauben Sie, dass Sie nach Abschluss des Abiturs Ihr Potenzial im Ring noch besser abrufen können?

Leon Bauer: Die Schule nimmt im Moment den maximalen Tagesbedarf an Energie ein. Ich gehe früh aus dem Haus und komme teilweise erst gegen 15.30 Uhr heim. Zum Essen ist dann normal keine Zeit und ich kann auch nicht mit vollem Magen Leistung abfordern, denn nach den Hausaufgaben steht sofort der Weg ins Gym an. Danach muss ich offline gehen um wieder neue Kraft zu sammeln. So sehen die meisten Tage aktuell für mich aus. Die Frage, was ich leisten kann, wenn ich mich in ca. zwei Monaten komplett aufs boxen konzentrieren kann, dürfte damit beantwortet sein.

Was können Sie vor allem noch besser machen, was Ihrer Meinung nach noch nicht so gut klappt?

Leon Bauer: Ich bin mit 18 Jahren noch sehr jung für einen Boxprofi und lerne noch vieles. Es wird stets Dinge geben, die verbessert oder verändert werden können oder sollten. Mein Vater und ich sind oft damit beschäftigt, über Strategien und neue Trainingsmethoden zu sprechen. Wir gehen zusammen gerne neue Wege. Schon daraus ergibt sich eine ständige Entwicklung und Intensivierung des bereits Vorhandenen.

Was bedeutet Ihnen die Unterstützung durch Rainer Gottwald und das Team Sauerland? Immerhin soll in den nächsten Monaten der Standort Karlsruhe weiter ausgebaut werden. Welche Vorteile ergeben sich dadurch für Sie als Sportler?

Leon Bauer: Sie sind immer da, wenn wir sie brauchen. Rainer ist ständig mit mir im Kontakt und auf Achse, um für mich zu tun was geht. Seinen bedingungslosen Einsatz schätze ich sehr. Ähnlich wie das Team meines Promoters. Ich bin froh, dabei zu sein und komme mit den Leuten vom Team Sauerland super zurecht. Das in Karlsruhe was gemacht wird, ist großartig für die Region. Wir können, so hoffe ich, in Zukunft noch bessere Sparringspartner bei uns in Hatzenbühl begrüßen.

Sie sind ja ein echter Ticketseller, erneut haben Sie allein mehr als 1.000 Karten mit Hilfe Ihrer Familie an den geneigten Boxfan gebracht. Macht Sie das stolz?

Leon Bauer: Meine Fans sind die Basis unseres Erfolges. Ich bin stolz auf jeden Einzelnen. Sie geben mir beim Einmarsch den ultimativen Kick. Dadurch schießt mein Adrenalin in den roten Bereich. Genau da kann ich fühlen, warum ich das alles mache. Und mit meiner Leistung im Ring kann ich dann etwas davon zurückgeben. Das ist jedes Mal ein großer Moment für mich. Ich kann es kaum mehr erwarten, die Atmosphäre in Ludwigshafen zu spüren!

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Friedrich-Ebert-Halle Ludwigshafen sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

Povetkin steht nach Öffnung der B-Probe enorm unter Druck

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Der Russe Povetkin steht nach Öffnung der B-Probe enorm unter Druck. Das Ergebnis war nicht besser, als das der A-Probe. Damit sollte Povetkin überführt sein, gegen die Dopingvorschriften verstoßen zu haben.

Man kann jetzt gespannt sein, wie sein Promoter darauf reagieren wird. Unmittelbar nach Bekanntwerden der A-Probe hat er Povetkin ja noch gegen einen Ersatzgegner boxen lassen, weil Bermane Stiverne sofort abgereist war.

Auch der Verband WBC wird reagieren. Povetkin war gewarnt und stand wegen einer anderen Doping-Vorgeschichte unter besonderer Beobachtung.

Es ist wohl davon auszugehen, dass der Russe in den neuen WBC-Rankings, die in den nächsten Tagen veröffentlicht werden, nicht mehr zu finden ist. Fraglich ist, wie lang seine zu erwartende Sperre wird und ob es für ihn überhaupt Sinn macht, seine Karriere fortzusetzen.

 

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